Über uns

Moin

Wir kommen aus Bremen, unsere Weinbau-Tradition beginnt 2013. 

In diesem Jahr gründeten wir, Katharina und Frederik Janus, ein kleines Weingut in Herxheim am Berg. Die Umsetzung unserer Ideen und Ziele konnte beginnen.

Wir haben uns für die Gründung eines Weinguts entschieden, weil Weinbau genau das ist, was wir machen wollen. Wir können dabei in und mit der Natur ein aufregendes und handwerkliches Produkt schaffen, welches uns viel Hingabe abverlangt und am Ende des Tages glücklich macht.

In der Pfalz sind wir gelandet, weil diese dynamische Region es uns mit ihren spannenden Weinbergsböden ermöglicht, unsere Qualitätsansprüche und Vorstellungen eines modernen Weinguts zu verwirklichen.

In Bremen sind unsere Wurzeln. Unsere Segel trugen uns in die Pfalz. Hier sind wir Winzer aus Leidenschaft.

Moin

Wir kommen aus Bremen, unsere Weinbau-Tradition beginnt 2013. 

In diesem Jahr gründeten wir, Katharina und Frederik Janus, ein kleines Weingut in Herxheim am Berg. Die Umsetzung unserer Ideen und Ziele konnte beginnen.

Wir haben uns für die Gründung eines Weinguts entschieden, weil Weinbau genau das ist, was wir machen wollen. Wir können dabei in und mit der Natur ein aufregendes und handwerkliches Produkt schaffen, welches uns viel Hingabe abverlangt und am Ende des Tages glücklich macht.

In der Pfalz sind wir gelandet, weil diese dynamische Region es uns mit ihren spannenden Weinbergsböden ermöglicht, unsere Qualitätsansprüche und Vorstellungen eines modernen Weinguts zu verwirklichen.

In Bremen sind unsere Wurzeln. Unsere Segel trugen uns in die Pfalz. Hier sind wir Winzer aus Leidenschaft.

Von Bremen in die Pfalz

Wie kommt man eigentlich darauf, als Bremer:in in die Pfalz zu gehen und ein Weingut zu gründen? Diese Frage bekommen wir häufig gestellt. In unserem Falle waren es nicht, wie sonst üblich in der Landwirtschaft, die Eltern oder Großeltern, die mit ihrem Weingut den Grundstein für dieses Interesse gelegt haben, vielmehr war es ein kleiner Spleen von Frederik, der unserem Projekt den Anstoß gab…

Die Anfänge

“Was wünscht du dir eigentlich zum Geburtstag?” wurde Frederik mit 13 Jahren gefragt. “Zwei Reben und eine gute Flasche Wein” war seine Antwort. Für einen 13-Jährigen tatsächlich etwas ungewöhnlich, aber so war es.  

Bremen ist eine Stadt mit Weinhandels-Tradition. Außerdem wird in Bremen gerne Wein getrunken, so auch in Frederiks Familie. Die Frage, ob ein ausgesuchter Wein nun ausreichend gereift oder noch zu jung ist, wollte Frederik allerdings lieber selber beantworten. Sein Interesse war geweckt und die Händlernatur erwacht. Er fing an einige Flaschen in den Keller zu legen, mit der Idee diese im Wert steigen zu lassen. 

Was als kleine Spinnerei startete, wurde ein penibles Hobby mit Buchführung, unter der staunenden Duldung der Eltern, denn die Flaschen wurden ja nur eingelagert (noch) nicht getrunken. Obwohl ihm damals für wirklich gute Wein-Investitionen das Taschengeld fehlte, ist Frederiks Begeisterung für das Thema Wein bis heute ungebrochen. Inzwischen ist das “Machen” jedoch wichtiger als das “Lagern”. 

Die zwei Weinreben zum Geburtstag stehen noch heute in Bremen.

Vom Hobby zum Beruf

2005 war Frederiks erste Weinlese. Der Weinhändler seines Vertrauens vermittelte ihm noch zu Schulzeiten ein Praktikum auf einem Weingut in Rheinhessen. Sein Interesse galt jetzt der Herstellung. Seit diesem Jahr hat Frederik keine Weinlese mehr verpasst und auch Katharina schnupperte das erste Mal Weinbergsluft. Zwei Jahre später, nach dem Abitur, zog Frederik für die Ausbildung zum Winzer von der Weser an den Rhein und machte sein Hobby zum Beruf. Katharina war nun auch mit an Bord, das Weinfieber hatte auch sie gepackt. Sie studierte Ernährungswissenschaften in Gießen und arbeitete parallel im Weinfachhandel. Nach abgeschlossener Ausbildung zum Winzer studierte Frederik Oenologie in Geisenheim.

Mit unseren Freund:innen und Kommiliton:innen philosophierten wir viel über das Thema Wein. Die Abende in Geisenheim waren daher ebenso lehrreich wie die Vorlesungen am Tag. Die meisten unserer Freund:innen aus dieser Zeit wollten nach dem Studium in die Weinbaubetriebe ihrer Eltern einsteigen. Für uns war noch nicht so klar, wie es weitergehen würde…

Kann man ein Weingut eigentlich auch gründen?

Wir entwickelten eine Idee. Nach mehreren Stationen in Weinbaubetrieben verschiedener Anbaugebiete hatten wir mittlerweile eine Vorstellung vom Weinmachen. Wir wussten nun, dass die Weinherstellung, neben der romantischen Weinbergsvision, vor allem auch ein Knochenjob ist. Daher entwickelten wir den Wunsch, dass nach der Arbeit eines ganzen Weinjahres am Ende auch unser Name auf dem Etikett stehen sollte.

Dass ein Weingut aber in den meisten Fällen ein über Generationen aufgebauter Betrieb mit einer Menge gebundenem Kapital ist, mussten wir erst lernen. Denn woher nimmt man eigentlich Weinberge, und was kostet so ein gekühlter Edelstahltank von dem im Studium die Rede war?

Die ersten hochmotivierten Anläufe auf dem Weg zum eigenen Weingut scheiterten daher an der Realität. Die aufgerufenen Kaufpreise lagen jenseits von Gut und Böse und es gab andere kapitalstarke Investoren aus dem In- und Ausland, die für ein deutsches Weingut im Portfolio bereit waren diese Summen zu bezahlen. 

Wohin also mit unserer Idee und Schaffenskraft ohne das nötige Kapital? Es sollte sich herausstellen: nach Herxheim am Berg, in die Pfalz!

Fast wie die Stadtmusikanten

Die Stadtmusikanten liefen dem Tod davon und landeten in Bremen, so die berühmte Legende. Bei uns war es etwas anders. Unser Leben war, zum Glück, nicht in Gefahr, wir suchten lediglich eine neue Wirkungsstätte. Durch einen Zufall lernten wir Roland Pfleger, einen Winzer aus Herxheim am Berg, kennen. Roland stand zum Zeitpunkt unseres Kennenlernens vor der Frage, wie es mit seinem Weingut weitergehen soll. Ohne einen Nachfolger war er kein Freund von der Idee, sein Weingut an den Meistbietenden zu verkaufen. Ihm waren unsere Visionen und Ideen lieber, als die Planungen von Investoren. Als junger Mann hat Roland eine Zeit in den USA gearbeitet und miterlebt, wie Weingüter aus dem Nichts aufgebaut wurden. Und so gab er uns die Chance, ohne viel Kapital einen Teil seines Weinguts zu pachten, um erste Erfahrungen zu sammeln. Jedes Jahr konnten wir seitdem einen weiteren Teil seiner Weinberge übernehmen und so unser eigenes Weingut aufbauen. Das Startkapital, das wir für die Finanzierung des ersten eigenen Jahrgangs trotzdem benötigten, liehen uns Privatpersonen, die sich als Crowdfunder auf eine Verzinsung in Wein einließen.

Weingut Frederik Janus

Heute haben wir die 6,5 Hektar Weinberge von Roland Pfleger komplett übernommen. Ein kleines Weingut direkt an der deutschen Weinstraße hat mit uns neue Bewirtschafter gefunden. Und auch wenn wir uns immer noch als Bremer betrachten, sind unsere Kinder bereits echte Pfälzer. Wir sind ein kleiner Familienbetrieb und freuen uns, den Weingeschichten von Herxheim am Berg unseren eigenen Stempel aufdrücken zu können.

Unsere Weine

Ein Händchen für Wein